Fachchinesisch.

Bildbearbeitung

Fotos werden in einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet, um eine dem Zweck entsprechende Qualität zu erreichen. In diesen Bereich fallen u.a. die Retusche, Freisteller, Farbkorrekturen, Aufhellen, Abdunkeln, Abstimmung der Farbdichte auf die Drucktechnik oder das Papier etc.

Blindtext

Wenn während der Entwurfsarbeit noch keine realen oder fertigen Texte existieren, wird mit "Blindtext" gearbeitet. Das ist ein Platzhaltertext, der bereits gestaltet und formatiert und später durch den richtigen Text ersetzt wird.

Blindprägung

Prägung von Papier ohne Druckfarbe.

Briefing

Das Briefing ist die Basis für meine Arbeit als Grafik-Designerin. Darin werden mündlich oder schriftlich alle Informationen weitergegeben, die für die Gestaltungsarbeit relevant sind.

Bürstenabzug

Der Begriff kommt aus der Zeit des Hoch- oder Buchdruckes. Dabei wurden sogenannte "Blei-Lettern", also kleine Metallstücke mit erhabenen Buchstaben, aneinander gereiht und damit das Schriftbild erstellt. Zur letzten Kontrolle wurde ein Blatt Papier über die angeschwärzte Platte gelegt und mit einer Bürste darüber gestrichen. Diesen "Probedruck" nannte man Bürstenabzug. Manche Menschen verwenden bis heute diesen Begriff für Proofs oder ähnliche Kontrollausdrucke.

Claim

Der englische Begriff Claim wird im Marketing und in der Werbung häufig in derselben Bedeutung wie Slogan verwendet. Er bezeichnet einen fest mit dem Unternehmens- oder Markennamen verbundenen Satz oder Teilsatz, der untrennbarer Bestandteil desUnternehmenslogos oder Markenzeichens sein kann.

CMS

CMS bedeutet "Content Managemant System". Damit können Inhalte einer Website komfortabel gewartet werden, ohne in das Layout eingreifen zu müssen. Mittlerweile sehr gebräuchlich. (zB Wordpress, Contao, Typo3 ...)

Corporate Design

Als Erfinder des Corporate Designs gilt Peter Behrens, der zwischen 1907 und 1914 als künstlerischer Berater für die AEG zum ersten Mal ein einheitliches Unternehmens-Erscheinungsbild eingeführt hat.
Der Begriff Corporate Design (CD) bezeichnet einen Teilbereich der Unternehmensidentität (Corporate Identity, CI) und beinhaltet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen, Internetauftritt und andere) als auch das Produktdesign. Auch die gemeinsame Architektur wird bei einem durchdachten Corporate Design mit einbezogen.
Ein wichtiger Grundsatz des Corporate Designs ist die Regel "Form folgt Funktion". Soll heißen: Neben der Wiedererkennbarkeit muss der praktische Nutzen gewährleistet sein.

Corporate Identity

Corporate Identity (CI, auch Unternehmenspersönlichkeit) entsteht durch den abgestimmten Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, das durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird.

Drucksorten

Als Drucksorten werden bezeichnet: Briefpapier, Visitenkarte, Compliment-Card, Kuvert, etc.

Druckabwicklung

Die Druckabwicklung umfasst die Arbeittsschritte rund um die Produktion von gedruckten Produkten: Auswahl geeigneter Druckereien, Angebotseinholung, Preisvergleich, Auftragsvergabe, Übermittlung druckfähiger Daten, eventuell Proof-Kontrolle, nach Bedarf Drucküberwachung direkt an der Druckmaschine, Kontrolle der fertigen Lieferung.

Eigenfarben

In analogen Druckverfahren wird jede Farbe durch Druck von vier Farben erzeugt (cyan, magenta, yellow, schwarz). Eigenfarben sind bereits fertig gemischte Farben und haben in manchen Fällen Vorteile (mehr Strahlkraft, keine Farbabweichungen bei mehreren Druckwerken)

Entschädigung

Das Abstandshonorar ist eine Aufwandsentschädigung für Entwurfsarbeiten im Falle eines kundenseitigen Abbrechens des Auftrages. Ab Auftragserteilung gelten bei Eigenbrot 50% der Angebotssumme als Abstandshonorar vereinbart.

Fadenzähler

Fadenzähler sind kleine Lupen, welche auf einen Untergrund gestellt werden können. Der Fadenzähler kommt aus der Textilbranche und wurde als Werkzeug für den Druckbereich übernommen, um z.B. die Passgenauigkeit der einzelnen gedruckten Farbschichten zu überprüfen.

Fließtext

Als Fließtext wird der "Haupttext" in Zeitungen, Büchern, Broschüren etc. bezeichnet, also z.B. der eigentliche Bericht in einer Zeitung (nicht die Überschrift oder die Fußzeile). Auch "Mengentext" oder "Lauftext" genannt.

Fonts

Im Computerbereich hat sich der englische Begriff "Fonts" für Schriften bzw. Schriftsätze durchgesetzt.

Freisteller

Menschen oder Dinge werden digital „ausgeschnitten“, um sie auf eine einfärbige Fläche oder einen anderen Hintergrund stellen zu können.

Grauwert

Er bestimmt die Helligkeit eines Grautones.

Grammatur

Die Papier-Grammatur bezeichnet das Gewicht des Papieres in Gramm pro Quadratmeter. Meistens gilt: je dicker das Papier, desto höher die Grammatur.

Headline

Gängiger Ausdruck für Überschrift.

Jingle

Ein Jingle (engl. „Bimmeln, Klimpern“) ist eine kurze, einprägsame Tonfolge oder Melodie. Sie ist ein akustisches Erkennungsmerkmal eines Hörfunk- oder Fernsehsenders, einer Sendung oder eines beworbenen Produktes. Andere Begriffe sind Sound- oder Audio-Logo. Jingles und andere Geräusche können als Hörmarke geschützt werden.

Layout

Der Begriff Layout ist vor allem gebräuchlich für Entwürfe von Text-Bild Seiten. Das Layout legt sämtliche Gestaltungselemente in Form, Farbe und Platzierung fest und gibt somit einen verbindlichen Raster für die spätere Umsetzung mit den tatsächlichen Texten und Bildern vor.

Logo

Der Begriff "Logo" wird meist als Überbegriff verwendet und kann sowohl ein Firmenzeichen, ein Schriftzug, oder eine "Wort-Bild-Marke" – also die Verbindung von Zeichen und Schrift – sein.

Navigationslogik

Das Grundgerüst jeder Website ist die Navigationslogik, sprich der Aufbau bzw. die Art und Weise, wie Inhalte systematisiert werden sollen.

Paginierung

Als Paginierung wird die Seitenkennzeichnung bzw. Seitenzahl, meist am oberen oder unteren Rand einer Seite, bezeichnet.

Proof

Ein Proof ist ein digitaler Ausdruck, der dem Druckergebnis möglichst nahe kommen soll. Er dient zur Farb- und Qualitätskontrolle im Vorfeld des eigentlichen Druckprozesses. Veraltete Ausdrücke sind auch „Bürstenabzug“ oder „Blaupause“.

Rasterpunkt

In herkömmlichen Druckverfahren wird jedes Bild in einzelne Farbpunkte = Rasterpunkte zerlegt.

Re-Design, Relaunch

Als Re-Design oder Relaunch wird ein Designprozess bezeichnet, der ein bestehendes Design überarbeiten soll, meist in Richtung Aktualität. Das kann etwa ein bestehendes Logo sein, das "modernisiert" wird, oder auch ein Zeitungslayout.

Reinzeichnung

"Reinzeichnung" ist zwar ein Begriff aus früheren Tagen, wo Grafik-Design noch quasi per Hand gemacht wurde, wird aber teilweise heute noch verwendet. Die Reinzeichnung ist die letzte Version einer Entwurfsarbeit, die inhaltlich, formal und technisch fertig ist für die Produktion.

Satzspiegel

Der Satzspiegel legt den Bereich der Seite fest, innerhalb dessen die Seite gestaltet werden soll.

Seitenspiegel

Für umfangreichere Druckwerke wird im Rahmen der Konzeption ein Seitenspiegel erstellt. Dabei wird festgelegt, welche Inhalte sich auf welcher Seite befinden sollen.

Slogan oder Claim

Ein kurzer und einprägsamer Satz soll die zentrale Werbeaussage transportieren. Slogans werden häufig durch Melodien untermalt (Jingle). Der Begriff "Slogan" kommt ursprünglich aus dem Gälischen. Der Ausdruck "sluagh-ghairm" bedeutet darin etwa "Kriegsgeschrei" oder "Heergeschrei".

Subline

Eine kleinere Überschrift, die der Headline untergeordnet ist.

Vierfarbdruck

In analogen Druckverfahren wird jede Farbe durch Druck von 4 Farben erzeugt (cyan, magenta, yellow, schwarz). Die Größe der einzelnen Rasterpunkte bestimmt das Farbergebnis. Der Vierfarbdruck wird auch kurz "4c" (4 colours) genannt.

Zielgruppe

Als Zielgruppe bezeichnet jene Gruppe von Menschen, an die sich Ihr Angebot in erster Linie richtet.